Private Krankenversicherung:

Private Krankenversicherungen übernehmen normalerweise die Kosten für eine ambulante Psychotherapie. In sehr seltenen Fällen ist eine psychotherapeutische Leistung ausgeschlossen. Die Anzahl der Sitzungen pro Jahr kann jedoch je nach Art ihrer Versicherungspolice variieren. Am Besten rufen Sie bei Ihrer Versicherung an und fragen nach den genauen Modalitäten für eine Psychotherapieaufnahme.

Beihilfe:

Auch die Beihilfe erstattet in der Regel die Kosten für eine Psychotherapie, sofern in den ersten fünf Sitzungen ein Kostenübernahmeantrag gestellt wird. Die entsprechenden Formulare erhalten Sie bei Ihrer Beihilfestelle.

Berufsgenossenschaften/Unfallversicherungen:

Diese Träger übernehmen die Therapiekosten, wenn der Therapieanlass in ihren Zuständigkeitsbereich fällt, z.B. Arbeitsunfälle oder überfälle mit psychischen Nachwirkungen.

Gesetzliche Krankenversicherung:

Ich arbeite im Kostenerstattungsverfahren. Dies beinhaltet, dass die Krankenkasse nur in begründeten Fällen die Kosten übernimmt. In der Regel müssen Sie hierfür Ihrer Kasse nachweisen, dass Sie bei keinem Vertragstherapeuten in zumutbarer Zeit einen Therapieplatz erhalten haben (für die meisten Kassen bedeutet zumutbar drei bis sechs Monate Wartezeit). Für gewöhnlich stellt dies kein Problem dar, da die Wartezeiten auf einen Therapieplatz im Normalfall sehr lang sind. Oft wird auch eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung von Ihrem Hausarzt oder dem behandelnden Psychiater oder Neurologen gefordert, in der steht, dass eine Psychotherapie dringend durchgeführt werden sollte.

Bei der Antragsstellung unterstütze ich Sie natürlich gerne.

Wenn Sie eine Übernahme der Therapiekosten durch das Kostenerstattungsverfahren anstreben, sprechen Sie mich an. Ich berate Sie gerne.

Die Bundespsychotherapeutenkammer informiert über das Verfahren in einem Flyer:
Informationen Kostenerstattung (240 kB)

Selbstzahler:

Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Therapiekosten aus eigenen Mitteln zu begleichen. Wenn Sie sich nicht mit den bürokratischen Hürden auseinandersetzen möchten oder wenn es Ihnen lieber ist, dass Ihre Kasse nicht erfährt, dass Sie eine Psychotherapie durchführen (z.B. im Falle einer anstehenden Beamtung bei jungen Lehrern oder Lehramtsstudenten oder wenn Sie planen, irgendwann von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln) ist dieses eine nicht selten gewählte Variante. Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).